Den Schwarzwald…

… kennt jeder. Oder besser gesagt, jeder meint ihn zu kennen – und dabei hat jeder eine ganze Reihe von Assoziationen im Kopf: Tannenbäume und Kuckucksuhren, Kirschtorte und Bollenhüte, die Schwarzwaldklinik natürlich nicht zu vergessen. Wasserfälle, Schluchten, Seen, Wälder, Wildnis, Wiesen – die Naturlandschaft Schwarzwald ist von so einzigartiger Fülle und Vielfalt, dass ihr immer wieder staunen werdet. Berge, Quellen, Aussichtstürme, Höhlen, Naturparke und Nationalpark wollen erkundet werden. Das größte und höchste deutsche Mittelgebirge wird auch Euch mit seinem Reichtum begeistern.
Atemberaubende Steilhänge, tief eingekerbte Täler und große zusammenhängende naturnahe Waldflächen bestimmen das Landschaftsbild im Nordschwarzwald, das Kinzigtal prägt mit seinen vielen heimeligen Nebentälern den mittleren Schwarzwald. Der südliche Schwarzwald ist eine der schönsten und meist besuchten Erholungsregionen Deutschlands: Berge bis 1493 m Höhe, wilde Schluchten, urige Schwarzwaldhöfe, blühende Wiesen, fruchtbare Weinberge, dichte Wälder – eine einzigartige Mischung aus Natur, Kultur, Tradition und Heimat.

Keine Frage. Der Hochschwarzwald ist eines der beliebtesten „Motorrad-Reviere“ in Deutschland. Bergige, kurven – und aussichtsreiche Strecken rund um den Titisee und Feldberg – durch Schluchten Richtung Rhein oder über sonnige Höhen. Die lieblichen Vorbergzonen reizen dann noch mit ihrem eigenen Charme.

Auch kulinarisch können wir uns sehen lassen. Spezialitäten sind zum Beispiel der Schwarzwälder Schinken, das Bauernbrot, das Kirschwässerle, die harmonisch gekelterten Weine und das frische, geschmackvoll gebraute Bier.
Ihr werdet also schnell sehen, dass ihr Euch Appetit auf „mehr vom Schwarzwald“ geholt habt und ihr werdet merken, wie schön es in Baden ist. Der Schwarzwald ist ein absolut empfehlenswertes Urlaubsziel und da kommt so schnell auch keine Langeweile auf!

Durch den zunehmenden Verkehr im Allgemeinen, insbesondere aber auch durch die zunehmende Zahl der Motorradfreunde wächst leider auch die Lärmproblematik in unserer Region. Richtig Ärger verursachen nur ein Bruchteil aller Motorradfahrer dann, wenn die erhöhten Drehzahlen über weite Entfernungen zu hören sind. Es gibt einige sehr belastete Strecken, an denen Mensch und Tier extrem unter diesem Phänomen leiden. Deswegen hat der Schwarzwald-Tourismus die dringende Bitte an alle Schwarzwald-Motorrad-Fahrer: Runter von Gashahn, keine hohen Drehzahlen (auch wenn’s mal richtig juckt). Genießt den Schwarzwald lieber etwas „untertourig“. Die Einheimischen und anderen, ruhesuchenden Gäste werden es Euch danken!

Und hier noch ein bisschen „Erdkunde“ für den geneigten Leser 😉
Geographisch betrachtet ist der Schwarzwald das höchste deutsche Mittelgebirge, das sich im Südwesten von Baden-Württemberg über etwa 160 Kilometer entlang des Oberrheingrabens von Nord nach Süd erstreckt. In Ost-West-Richtung ist der Schwarzwald im Süden etwa 60, im Norden dagegen nur etwa 30 Kilometer breit. Während er nach Süden und Westen sehr scharf vom Tal des Hoch- bzw. Oberrheins begrenzt ist, geht er nach Osten eher sanft in die Baar-Hochebene, sowie im Norden ins Kraichgauer Hügelland über. Das Kinzigtal stellt also den zentralen Tal des mittleren Schwarzwaldes dar.
Wie unterscheiden sich jedoch die drei Abschnitte? In erster Linie nur durch ihre absolute Höhe. So liegen die höheren Berge im Süden, an erster Stelle sind Feldberg (der höchste Punkt Baden-Württembergs; 1493 m), Herzogenhorn (1415 m) und Belchen (1414 m) zu nennen. Die Berge im Nordschwarzwald wie z. B. die Hornisgrinde (1164 m) sind deutlich niedriger. Dennoch ist der Nordschwarzwald deutlich wald- und regenreicher; dies liegt am fehlenden Regenschatten durch die im Norden ebenfalls viel niedrigeren Vogesen.

War der Schwarzwald früher vor allem von Land- und Forstwirtschaft, sowie Bergbau (beispielsweise das Silberbergwerk im Schauinsland) geprägt, so ist in der heutigen Zeit der Tourismus der wichtigste Wirtschaftszweig. Während im Winter den nordischen und alpinen Skiläufern einiges geboten wird, locken im Sommer ein dichtes Netz an Wanderwegen, sowie auch abgesehen von Uhren und Kirschwasser noch einige kulturelle Höhepunkte, wie zahlreiche von Fachwerkhäusen geprägte Stadtkerne, die Klosterkirche von St. Blasien oder das Kloster in Alpirsbach.

Quellen: Schwarzwaldtourismus, Wikipedia, quäldich.de

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